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Chronik |
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Die Gründung der Bergheimer Schützengesellschaft geht zurück bis
ins 16. Jahrhundert und wird durch Überlieferung und auch mit
geschichtlichen Eintragungen nachweislich belegt. Alte Niederschriften aus Maria-Plain beweisen, dass die Geschichte der dortigen Schützen sehr weit zurückreicht. Darin heißt es, dass bereits mehr als 350 Jahren Böllerschützen zur Verschönerung von Festlichkeiten beigetragen hätten. Als offizielles Gründungsjahr der "Prangerschützen Bergheim" wird das Jahr 1657 angenommen. Böllerschützen aber bereits seit 1651 nachweisbar. Inder Schützenchronik ist niedergeschrieben, dass der 1926 im Alter von 91 Jahren verstorbene Mühlhäuslbeuer und Schützenmeister Thomas Hutzinger von dem jahrhundertelangen Bestehen der Bergheimer Böllerschützen zu erzählen wusste. Er wusste auch von einer, von einen Lehrer gegründeten Schützengarde zu berichten. Diese Schützengarde, villeicht war sie eine Gründung aus der Franzosenzeit, besaß bereits eine Fahne und als diese Garde aufgelöst , übernahmen die Böllerschützen diejenige. |
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| Diese Fahne wurde solange weiter verwendet, bis sie schadhaft wurde und nicht mehr tragbar war.Die Firma Krivanec aus Salzburg konnte den Mittelteil der Fahne, ein doppeltes mit Öl auf Leinwand gemaltes Bild des St. Georg mit dem Drachen , auf der Rückseite das Gnadenbild von Maria-Plain, wieder so restaurieren, dass es in der neugefertigten Fahnewieder verwendet werden konnte. Beim 300-jährigen Gründungsfest am 30,Juni 1957 wurde diese neue, von Frau Rosine Gmachl, Gastwirtin in Bergheim , gestiftete Fahne, feierlich geweiht. Fahnenpatin war Frau Maria Moßhammer, Gastwirtin in Maria-Plain. Das Trauerband spendeten die Frauen der aktiven Schützenmitglieder. | ![]() |
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Bis 1954 war der Bestand der Bergheimer Böllerschützengesgesellschaft aus 6 Bauern von Maria-Plain und 6 Bauern aus Bergheim begrenzt. Das Prievileg , bei den Böllerschützen zu sein, hatten nur bestimmte Bauernhöfe und das wurde von einer Generation auf die nächste übertragen.1957 wurde dann der Mitgliedstand auf 15 erhöht. 1974 wurde das Böllerschießen durch das Pyrotechnikgesetz verboten, ein uralter Brauch ging damit zu Ende. Am 22 Juni 1975 krachten anlässlich des Krönungsfestes in Maria-Plain zum letzen Mal die Böller der Bergheimer Schützen.Aber dieses Gesetz konnte die Schützentradition in Bergheim nicht zum Stillstand bringen und die Bergheimer Schützen rüsteten 1975 unter Schützenmeister Wilhelm Haslauer, der seit 1973 die Vereinsgeschichte lenkt, auf Prangerstutzen um.Schon zum Erntedankfest im selben Jahr konnte geistlicher Rat Josef Schnöll 22 neue Prangerstutzen feierlich weihen. seit 1976 sind die Schüzten in eine einheitlich Tracht gekleidet. Vorher trugen sie bei Ausrückungen den so genannten "Salzburger Anzug" | |
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Im Jahr 1978 feierten die "Prangerstutzenschützen Bergheim" das
320-jährige Gründungsfest. 1989 stellte die Gemeinde Bergheim das alte
Feuerwehrhaus zur Verfügung dieses wurde zum Schützenheim
umgebaut. So werden die Schützenabende .monatlich im eigenen Heim
abgehalten.Auf Anregung des von Herrn Bürgermeister Ing. Josef Moßhammer
wurde dieses Haus für die Trachtenfrauen, die Schnalzer und den
Volksliedchor eine neue Heimat. Im Ablauf des Jahresbrauchtums, sei es bei kirchlichen oder weltlichen Festen, Hat das Schießen seinen festen Platz." Unser Bergheim war stets Mittelpunkt der Kultur unserer Heimat, möge es mit den Traditionsträgern seiner Schützen das Heim des Brauchtumsbleiben" |
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Entnommen der Festschrift "350 Jahre Prangerschützen Bergheim" |
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Gruppenfoto 1975 |
Gruppenfoto 1995 |
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Das Vereinsheim der Schützen. |
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| 1926. 1000 Jahrfeier der Pfarre Bergheim. Rechts im Hintergrund sind die damaligen Böllerschützen zu erkennen. | ||||
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