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In Bergheim, ein uralter Brauch. |
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| Erstellt Dezember 2008 | ||
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Kletzenbrot fahren |
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Ein
uralter Brauch der nur in Bergheim stattfindet, wird heute noch von
den ledigen Burschen ausgeübt. Dieser Brauch geht sehr weit zurück.
Ich kann mich noch genau erinnern, da ich auch Mitglied einer solchen
Gruppe war. Es war in immer in der Nacht von 28. auf 29. Dezember als wir Burschen mit einen Leiterwaggerl und Blechhäfen aus der Waschküche und Küche sowie Blechdeckel, aus derselben um richtigen Lärm zu erzeugen von Haus zu Haus zogen um ein Kletzenbrot zu betteln. Das Leiterwaggerl diente auch dazu das Kletzenbrot und andere Geschenke zu verladen. Der Bursche der den Leiterwagen zog, war bei uns der Schimmel, für den wir Hafer brauchten. Daher "Kletzenbrotfahren"? Auch ein Stamperl Schnaps gab es sehr häufig, so wurde dieses Treiben richtig angeheitert und diese Nacht zu verschönen Erinnerungen geprägt. |
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Ich kann mich nicht erinnern dass wir damals auch Geld bekamen so wie es heute Brauch ist. Ich bin sehr stolz darauf, dass dieses Kletzenbrot betteln auch heute noch von unseren Burschen ausgeübt wird, und daher unserer Bergheimer Gemeinde ein wertvolles Stück Tradition erhalten bleibt. |
Oben v.links: TobiasSeidl.Stefan und Herbert Hutzinger,Martin Feldinger,und Sigi. Castelpietra. Vorne von links: Christian Eder, Engelbert Hutzinger, Marco Grössinger und Martin Schmiederer. | ||
| Nach Erzählungen meine Vaters, dürfte dieser Brauch 1914 nach den Ersten Weltkrieg seinen Ursprung haben. | |||
| Jung Burschen sollen damals aus Gaudi dies' angefangen haben. Vielleicht heimkehrende Krieger aus Hunger? |
Lambert Gierlinger |
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