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| Von Lengfelden aus, der Fischach aufwärts folgend, führt eine Straße durch ein kurzes romantisches Tal zum, dort in aller Stille liegenden Missionskloster Maria-Sorg. Dort kann man noch in aller Stille die Natur bewundern und innere Ruhe finden. Die Schwestern von Maria Sorg haben mir geholfen, Ihr Kloster vorzustellen. | ||
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Das Missionshaus Maria-Sorg |
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Dort, wo sich jetzt das Missionshaus MARIA SORG befindet, wurde im Jahre 1534 an der rauschenden Fischach eine Papiermühle erbaut, die im Laufe der Zeit mehrmals den Eigentümer wechselte. 1888 erwarben die Herz-Jesu-Missionare den Besitz, von denen ihn im Jahre 1897 Gräfin Maria Theresia Ledochowska kaufte. Ein kleiner Wasserfall ermöglichte die eigene Stromerzeugung und die Einrichtung einer Missionsdruckerei. Bibeln, Katechismen und Gebetbücher in afrikanischen Sprachen wurden hier gedruckt und in großen Kisten über das Meer versandt. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Druckerei eingestellt, da die Redaktionsarbeit jetzt per EDV erfolgt und Zeitschriften und Bücher in den Missionsländern selbst gedruckt werden. In ihren Zeitschriften „Echo aus Afrika und anderen Erdteilen“, „Afrika für Christus“, „Woanders leben Kinder anders“ und im Missionskalender berichten die Schwestern über die Sorgen, Nöte und Freuden der Missionskirche. Spenden, die ihnen überwiesen werden, leiten sie in die Mission weiter und „sorgen“ auf diese Weise für die Anliegen der Kirche in aller Welt. |
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Maria Theresia Ledochowska wurde im Jahre 1975 selig gesprochen (ihr Bild finden Sie sowohl im Dom als auch in der Pfarrkirche Bergheim). Derzeit bilden zehn Schwestern vom hl. Petrus Claver aus verschiedenen Nationen und Kontinenten in MARIA SORG eine „Weltkirche im kleinen“. Gerne führen die Schwestern Besucher durch das Missionshaus und zeigen ihnen das kleine Missionsmuseum, das vor einigen Jahren eingerichtet wurde. | |
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Ein kleiner Ausschnitt aus dem Museum |
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Das kleine Missionsmuseum |
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Im Museum von MARIA SORG können Sie Objekte aus Afrika, Indien und Ozeanien bewundern, die die Schwestern als Dankesgaben aus der Mission erhalten haben. Im Afrikateil des Museums werden Sie von einem Puma „begrüßt“. Sie sehen in Schaukästen und an den Wänden Gegenstände, die in den traditionellen afrikanischen Religionen und von den Medizinmännern verwendet werden, sowie Musikinstrumente, Bastarbeiten und Schmuck aus Perlen und Muscheln. In der Mitte des Raumes ist eine afrikanische Hütte als „Kapelle“ eingerichtet mit christlichen Kultgegenständen im afrikanischen Stil, Bibeln in afrikanischen Sprachen und Bildern von afrikanischen Heiligen und Seligen. Im großen Saal des Museums geben verschiedene Objekte in Schaukästen Einblick in Kultur und Religion von Völkern auf anderen Kontinenten. An einer Wand des Saales können Sie auf Schautafeln noch die Anfänge der Missionsdruckerei mitverfolgen und einige Vervielfältigungsgeräte, sowie eine Handpresse aus dieser Zeit bestaunen. |
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Die Gartenkapelle |
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Marienkapelle Die kleine Marienkapelle im Garten von „Maria Sorg“ wurde im Jahre 1683, dem Jahr der Befreiung Wiens von der Türkenbelagerung errichtet. Etwa ab 1770 wurde das Bild der „Ährenmadonna“ (eine Kopie der Straßenegel-Madonna) als Altarbild verwendet. |
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Ein schmaler Pfad führt von der Marienkapelle hinauf zum Schwesternfriedhof, (rechts oben) auf dem die in MARIA- SORG verstorbenen Schwestern begraben sind. Das Kreuz stellt Christus den Gekreuzigten als Auferstandenen dar. Der Blick auf die Berge und auf die zwischen Bäumen versteckte Basilika Maria Plain machen diesen kleinen Schwesternfriedhof zu einem Ort, der Frieden ausstrahlt im Blick auf unsere ewige Heimat im Himmel |
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Bildstock auf den Wegerl zum Eingangstor. Der Bildstock hat auf vier Seiten Bilder, auf den Foto der Hl. Sebastian. |
Die Hauskkapelle von Maria-Sorg |
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Marienstatue am Turm |
Die Turmuhr |
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| Bericht von Sr. M. Paula Krones, Bilder zum größten Teil vom Kloster bereitgestellt. | ||