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Das alte schöne Laufen |
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| Wenn wir über die Brücke von Oberndorf (Österreich) nach Bayern kommen gehen wir über den Marien-Platz gerade aus und kommen zum Rathausplatz und zur Salzach und nach rechts zur Europabrücke. Nach dem Marien-Platz rechts kommen wir zu der unten beschriebenen alten historischen Pfarr u. Stiftskirche vor dieser geht rechts ein Steinkopfpflasterweg zur Salzach hinunter, dort findet man dann schöne Sand und Schotterbänke, zum ausruhen und die Seele baumeln lassen. Es gibt in der Stadt auch gemütliche Gaststätten und Kaffees, um sich zu stärken. | ||
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Diese historische Brücke wurde in den Jahren 1902-1903 unter
der Regierung Sr. Majestät des Keisers Franz Josef den I. und unter der Regentschaft Sr, Königl. Hoheit, des Prinzregenten Leopold von Bayern erbaut. Im Jahre 2006-07 wurde diese Brücke renoviert. |
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Das Rathaus. Bild folgt |
Das Rathaus |
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Das Frauengefängnis |
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Als Ergebnis des Wiener Kongresses wurde 1816 die
Salzach zur Grenze zwischen Österreich und Bayern erklärt. Die Stadt
Laufen verlor damit ihre bevölkerungsreichen Vororte Altach und
Oberndorf, aber auch ihre wirtschaftliche Bedeutung als Zentrum der
Salzachschiffahrt.Die Schiffslände und der Umschlagplatz für das Salz
und für Waren aller Art befanden sich jetzt am jenseitigen Ufer. Links vom Rathaus der ehemalige Turm der Stadtbefestigung, daneben das frühere Frauengefängnis, das von der Stadt Laufen erworben nun für Wohnzwecke genutzt wird. Im Erdgeschoss das Stadtarchiv. |
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Der Marien-Platz bei der Brücke über der Salzach |
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| Das rechte Flussufer bis zur Biegung mit dem charakteristischen Wasserturm war ursprünglich dicht verbaut. Das verheerende Hochwasser des Jahres 1899 zerstörte diese Häuserzeile der Schiffer und Kleinhandwerker. Dies führte zur Verlegung dieses Ortsteiles in den hochwassersicheren südlichen Gelände, dem heutigen Zentrum der Stadt Oberndorf. | |||
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Die Pfarr und Stiftskirche Mariae Himmelfahrt |
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Baugeschichte: |
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Die älteste Kirche von Laufen mit dem
Patrozinium St.Peter im heutigen Schloßbereich war wohl eine
herzogliche Eigenkirche mit unbekannter Entstehungszeit. Die
Siedlung gehörte damals zum Seelsorgenbereich der Mutterkirche von
/Ober) Eching auf dem rechten Salzachufer. Von dort aus erbaute man
am nördlichen Ende der Halbinsel für die wachsende Bevölkerung ein
Baptisterium mit dem Patrozinium Johannes der Täufer, das später in
die heutige Michaelskapelle mit Karner (Beinhaus) umgebaut wurde.
Durch die aufsteigende wirtschaftliche und politische Bedeutung
Laufens im 12. Jh. kam es auch zu einer Neuordnung der
seelsorglichen Verhältnisse in der Stadt. Ab der Mitte des
Jahrhunderts lassen sich Priester für die Schiffergemeinde in
Oberndorf an der Nikolauskirche rechts der Salzach und Pfarrer für
die Bürgschaft an einer neben dem Baptisterium neu erbauten
Marienkirche nachweisen. Diese Kirche war eine aufwendige
dreischiffige romanische Pfeilerbasilika mit einem auf drei Seiten
freistehenden Turm, einen Portalvorbau, möglichem Querschiff und
dreiapsidialem Abschluss im Osten. Dieser Bau der zweiten
Hälfte des 12. Jh. steht ganz unter lombardischem Einfluss, wie fast
alle Bauten dieser Zeit im salzburgischen und
südostbayerischen Raum. Von diesen Kirchenbau sind nur mehr die
unteren Teile des Turmes und zwei Portallöwen erhalten.
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Spätestens ab 1330 begann man als Ausdruck des
Reichtums und des Selbstbewusstseins von Landadel, Schiffsherren und
Bürger mit dem Neubau der gotischen Hallenkirche, beginnend mit dem
Chor/Trennfuge an der Südwand) dann dem Langhaus unter Einbeziehung
und Aufstockung des vorhandenen Turmes. 1338 war das unter den
Zeitgenossen als " ein aufwendiges Werk von wunderbaren Schönheit"
gerühmte neue Gotteshaus zu U. L. Frau im Wesentlichen vollendet.
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Besonderer Förderer war dabei Ritter
Heinrich von Lampoding (gest. 1347), dessen Wappen, die
fünfblättrige Rose, sich fast überall als Schlussstein der
Kreuzgewölbe findet. Räumliche Vorgegebenheiten durch das
Salzachufer im Osten und den (romanischen) Turm im Westen sowie
deutliche Einflüsse der Zisterzienserbauten von Heiligenkreuz bei
Wien und Neuburg in der Steiermark lassen diesen gewaltigen
blockhaften Bau aus Nagelfluhquadern, im Inneren mit dem etwas
schmäleren aber gleich hohen Seitenschiffen, den sechs Jochen, von
denen die beiden vorderen (östlichen) den Chorraum bilden, den
schmalen Diensten und den acht Bündelpfeilern, die die
Kreuzrippengewölbe tragen und den geraden Chorabschluss zu einer
Zeit erstehen, in der die Gotik erst zögernd in das Land zieht.
Beispiel für diesen salzburgischen Baukonservatismus sind die
Klangarkaden des aufgestockten Turmes, die noch ganz die romanische
Form beibehalten und sogar Säulen samt Kapitellen aus dem alten Turm
mit übernehmen. Auf der Westseite ist die Abschlussmauer des
Kirchenschiffes gut zu erkennen. Der Grundriss der Kirche bildet ein
Recheck mit 43 m Länge und 24 m Breite; Höhe des Gewölbes 14 m, Höhe
des Turmes 57 m.
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