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1525 erstmalige urkundliche Erwähnung eines Meierhofes auf dem Plain in der Abhandlung über die Erbteilung in der Herrschaft Grimming, Schloß Mülleck[1]. Wesentliche Bestimmung war die Futterbeschaffung (Heu und Stroh) für die Pferde des fe[2].Marstalles (Pferdehaltung) bei Hof, sowie nebenher die Brennholz- und Gemüseversorgung der Herrschaft. Als „Meier“, gesprochen „Moar“ werden genannt einige männliche Nachkommen der Mooshammer von Moosham bei Elixhausen (Luithold, Joanes, Rupertus u.a.)
1632 letzter Nachkomme der Familie Grimming, Rudolf von Grimming stellt das Familienheiligtum „das hochzuverehrende Gnadenbild der Gottesmutter vom Trost“ [3] auf dem Platz der heutigen Ursprungskapelle zur öffentlichen Anbetung auf. Die Familie Grimming muss das Schloß Mülleck wegen Verschuldung aufgeben und auch den Ansitz Plain. Mehrere Besitzer wechseln daraufhin bis [1] heute Landeskrankenanstalten, im 17.Jh.Übernahme der Herrschaft Grimming von Fürsterzbischof Johann Ernst Graf Thun [2] fe bedeuted hier: fürsterzbischöflich [3] s. Geschichte der Wallfahrt von Maria Plain
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1671 der Grundstein zur Errichtung der Basilika von Fürsterzbischof Kardinal Max Gandolph von Khuenburg gelegt wird. Der Gutshof wird in diesem Zuge der Erbauung der Basilika als Unterkunft der Handwerker genutzt und dementsprechend erweitert. Auch der Fürsterzbischof lässt sich eine Wohnung einrichten (....und verweilt daselbst wohl an die hundertmale .....), somit ist auch die bauliche Veränderung von damals zur heutigen Gestaltung erklärbar.
1674 wird die Basilika eingeweiht und geht im Stiftsbrief in die benediktinische[1] Grundherrschaft der Paris-Lodron-Universität über, ebenso der Gutshof auf dem Plain und einige andere in der Nachbarschaft (Radeck, Hofstätt). Immer noch genannt die Familie Mooshamer als Meier und Verwalter der Liegenschaften. 1690 erhöhter Bedarf der Wallfahrt auf dem Plain nach Unterbringung und Verpflegung der Wallfahrer. Bestreben nach Erlangung der Wirtsgerechtsame[2], die aber im Anfang mit Begründung durch den unnotwendigen Lokalbedarf nicht erteilt wird. Erst 10 Jahre später wird diese zum Ausschank für die Wallfahrer mit der Auflage ausgefertigt, |
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\wirtshausgeschichte3.doc 26.2.2008, ORF TV Frühschoppen, Frau Meyer-Smeikal
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dass zur Minderung der Konkurrenz der ansässigen Wirte das Bier zB von der weiter entfernten Neumarkter Brauerei zu beziehen sei, was den Ertrag der Gaststätte durch die Teuerung der Zulieferung sehr beschränkt hat. Die Wallfahrt entwickelte sich aber sehr stark weiter, sodass auch später die Konzession auf Tauffeiern und andere Festlichkeiten (...mit Tanz..) notwendig wurde und die Auflagen erlassen werden konnten. Als Bestandwirt wird wieder die Familie Mooshammer weitergeführt, die auch damit in der Dienstbarkeitsliste der Universitäts – Herrschaft aufgeführt werden, die Rechte und Pflichten der Dienstleute werden unittelbar vom Superior in Plain ausgesprochen.
1810 Auflösung der Benediktiner Universität durch die postnapoleonischen politischen Umstände, besonders durch die Bayerische Interimsregierung. Damit hat auch Plain keine Grundherrschaft mehr. Im Stiftungsbrief von 1671 ist ein Übergang an die Erzabtei St.Peter aber schon vorgesehen. Diese Änderung tritt
1824 ein, da vorher die Gutshöfe durch Gantkauf[1] aus der Herrschaft wegfallen. Hier tritt Anton Gmachl, Bräuwirt in Lengfelden in den erstmaligen Besitz und übergibt sogleich an seine Tochter und Schwiegersohn Josef Mooshamer von Moosham das Wirtshaus auf dem Plain, mit den Grundstücken und der Landwirtschaft. Ein mehrfacher Aus- und Umbau sorgt für eine heutige Baulichkeit 1851 wird das „Binderhaus[2]“ in den Besitz genommen 1874 der Gutshof Lochen und der Gutshof Gampenthal, beide in Kemating auf dem Weg nach Plain, dazugekauft. 1871 ein Sturmschaden zerstört das alte gotische Dach 1908 werden Garten und Gastgarten steingemauert und eingefasst 1920 Gutshof Albern in Muntigl und Bräuwirt in Lengfelden in Leibrente übernommen und 1950 durch Erbschaften wieder weitergegeben 1956 wird die Landwirtschaft in Plain wegen Gasthauserweiterung und Fremdenzimmerbau ausgelagert 1961 einige neue Gastzimmer und der Große Saal adaptiert 1974 das Binderhaus gänzlich zum Appartmenthaus umgebaut 1980 die neue Küche, Schank- und Kühlräume umgebaut, der zweite Saal und neue Appartements werden errichtet, Terrasse und technische Einrichtungen modernisiert 1991 Personenlift, Hotelzimmer und Max-Gandolph-Saal dazugebaut
Derzeitige Inhaber sind Hans und Margareth Moßhammer aus der Angestammten Linie [1] öffentliche Versteigerung wegen Verschuldung [2] Binderhaus nebenan, wegen Binder- und Schusterwerkstatt so genannt
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| Internet: http://www.mariaplain.com | E-Mail: info@mariaplain.com | Umgebung von Gasthaus Plainwirt |
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