|
Die
Unterwindinghütte
Die
Hütte des Unterwindinggutes in Voggenberg ist ein Beispiel für den im
19. Jahrhundert gesteigerten Bedarf an Bergeräumen, der hier zu einer
besonderen baulichen Lösung führte. Die Hütte besteht aus einem
verschalten Ständergerüst, in das ein zweigeschossiger Getreidekasten
eingefügt ist, der im Erdgeschoss aus einem und im Obergeschoss aus zwei
Speichern besteht. Die Obergeschossspeicher ragen beiderseits über die
Breite des Erdgeschossspeichers aus, so dass im Querschnitt ein
T-förmiges Baugefüge sichtbar ist. In die Getreidekästen sind mit der
Blockwand fest verbundene, verschieden große Behälter zur Einlagerung
der Körnerfrüchte und anderer Vorräte eingebaut. Aber auch im
Dachbodenbereich konnte Lagergut aufbewahrt werden, welches mit einer
Seilwinde von außen hinaufbefördert wurde. Beiderseits des
Erdgeschoßkastens, dessen Eichenschwellen auf Lagersteinen ruhen, waren
Fahrzeuge eingestellt.
Chronik-Beiträge von , Frau
Magister Monika Brunner-Gaurek |