Der Breitstadl im Freilichtmuseum


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Der Breitshütte aus Lengfelden steht auch im Freilichtmuseum  
     
 

Breitbauernhütte

Die Hütte vom Breitgut am Voggenberg ist ein Ständerbau aus dem Ende des 18. Jahrhunderts und enthält einen zweigeschossigen, blockgezimmerten Getreidekasten, weshalb sie eine funktionell wertvolle Ergänzung zum Lohnereinhof darstellt. Die Hütte ist ein charakteristisches Beispiel für die im Flachgau allgemein übliche Verbindung von Blockbauspeicher und Ständerbauhütte. Der Getreidekasten, in dem das ausgedroschene Getreide, aber auch andere wertvolle Dinge, wie Speck oder Leinenballen, aufbewahrt wurden, war stets dicht gezimmert, um Schädlingen keinen Einlass zu gewähren. Seit dem 17. Jahrhundert wurde es üblich, den Getreidekasten in eine Hütte einzubauen, bzw. eine Hütte um den ursprünglich freistehenden Kasten herumzubauen. Diese bauliche Ummantelung bewirkte im Sommer eine kühle und im Winter eine frostfreie Lagerung. Im freien Raum neben dem Kasten war Platz für Fahrzeuge und Ackergeräte.

 

Chronik-Beiträge von , Frau Magister Monika Brunner-Gaurek

     
In der Breithütte ist auch dieser Leichenwagen aus Bergheim zu sehen. Dieser war bis ca. 1937 noch in betrieb