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Ein Spaziergang |
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Vom gotischen Vorläuferbau stehen nur mehr die unteren drei Geschoße des Turmes. Das gesamte übrige Gebäude, das in derselben Achse genau unter der heutigen Pfarrkirche zu suchen ist, wurde wegen Baufälligkeit abgetragen. Nach einem langen und pannenreichen Weg konnte 1695 endlich der Maurermeister Matthias Köllensperger die neue Kirche errichten. Der gotische Turm der Pfarrkirche erhielt 1797/98 nach den Plänen des Hofbaumeisters Wolfgang Hagenauer ein neues Glockengeschoß. Die Kirche ist ein einschiffiger Saalbau, dessen Schiff sich in vier Joche gliedert. Der etwas einspringende Altarraum zeigt eine runde Apsis. Die auffallend schmalen Joche des Langhauses werden von Pilastern gegliedert. Die Lichtführung ist für das frühbarocke Raumverständnis charakteristisch: Die rechteckigen Fenster haben darüberliegende Ochsenaugen und verleihen damit dem hohen Raum und seiner stichkappengewölbten Tonne einen hellen, gleichmäßig ausgeleuchteten Eindruck. Die schöne Lichtstimmung wird noch durch die einheitliche Barockausstattung unterstrichen. |
| Ursprung des Berichtes: | Pfarre Bergheim |